
Bild erstellt mit Adobe Firefly AI
Auf Etappe 3 zeigte sich das erste zaghafte Sonnenlicht über dem gewundenen Pfad, das erste Zeichen von Hoffnung und Leben. Die Verpflegung der ersten kleinen Labestation hatte jedoch noch keine Leckereien parat. Auch die Perspektive für ein mögliches Ziel auf dieser Ultra-Trail Reise zeigte sich noch lange nicht am Horizont.
Wie es ab hier weiterging, zeigt die Etappe 4:
Die erste Diagnose „Asthma Bronchiale“ war noch nicht lange her. Die angeordnete orale Kortisontherapie hatte keine Wirkung gezeigt, stattdessen jedoch ihre Nebenwirkungsliste an meinem Körper ordnungsgemäß abgearbeitet. Die Einnahme des Asthmasprays in hoher Dosis, sorgte ebenfalls für nachhaltige Nebenwirkungen. Kopfschmerzen, Schwindel und vor allem eine extrem angeschlagene und kaum noch zu erkennende Stimme. Sprechen wurde zu einer Kraftanstrengung, die ich oft nur wenige Minuten durchhielt. Ich wollte mir am liebsten alles von der Seele schreien und brüllen, aber meine Stimmbänder versagten. Ich verstummte und zog mich weiter zurück.
Die Registrierung als ordentlicher Asthmatiker brachte mir immerhin eine Asthma Schulung ein. Und dort traf ich sie zum ersten Mal,- Menschen mit Post-Covid.
Der Verdacht, den ich bisher nur zaghaft in Erwägung gezogen hatte, wurde bis dato durch alle Ärzte bei denen ich behandelt wurde im Keim erstickt und als unmöglich oder nicht existent beiseite gewischt.
Doch da saßen Sie nun um mich herum und bliesen in ihre Peak-Flow-Meter. Wir ermittelten die persönlichen Grenzwerte, ab derer wir zu einer Dosissteigerung des befreienden Asthmasprays gezwungen waren, um nicht ins Risiko zu laufen einen lebensbedrohlichen Asthmaanfall zu erleiden. Fast alle der Asthma-Schülerinnen und Schüler berichteten davon, dass sie erst nach mRNA-Impfungen oder Covid Infektionen Asthma bekommen haben, und öfters fiel der Begriff „Long-Covid“. Die findige Unterscheidung hin zu „Post-Covid“ war damals noch nicht im allgemeinen Wortschatz aufgenommen, obwohl wir alle die definierende Grenze von mehr als 12 Wochen mit Long-Covid Symptomen überschritten hatten.
Eröffnete „Post-Covid“ als potentielle Ursache meines Zustandes vielleicht den erhofften heilbringende Pfad der sich vor mir im Morgennebel auftat? Der Pfad auf dem es nicht nur Symptome gab, sondern auch Ursachen und damit vielleicht Optionen zur Heilung. Meine Gedanken fingen an zu rasen und versuchten den Dauernebel in meinem Kopf zu vertreiben. War es doch jenes Gespenst, welches nach offizieller Lesart in der Welt der erfolgreichen Pandemie-Bekämpfung und politisch korrekten Entscheidungen, nicht existieren durfte oder konnte?
Es konnte.
Doch bis ich diesen diagnostischen Stempel auf meiner Landkarte hatte, sollten noch ganze drei Jahre vergehen.
Zunehmend wurde mir klar, dass die zeitliche Koinzidenz zwischen dem Beginn meiner Erkrankung und der dritten (Booster-) Impfung sowie dem Corona Infektionsgeschehen kein Zufall war. Die Angst an schwerwiegenden bisher unerkannten Krankheiten zu leiden, schwelte zwar weiter angstvoll in meinen Gedanken, jedoch war bisher vieles ausgeschlossen worden und die Vielfalt der Symptome ergaben kein plausibles Bild.
Das war der Beginn intensiverer Beschäftigung mit der Option „Post-Covid“.
Die noch dürftigen Informationen im Internet beschrieben eher den Charakter klassischer Impfnebenwirkungen über wenige Wochen. Damit kam ich vorerst nicht wirklich weiter. In jeder Nervenfaser meines Körpers spürte ich aber, dass es externer Unterstützung bedarf, um seelisch diesen Frontalangriff auf meine gesamte Physis und Psyche zu überstehen. Mein Geist, der unfreiwillig im Nebel untergetaucht war, sehnte sich nach Unterstützung und ein wenig Hoffnung. Ich bemühte mich daher um psychologische Hilfe. Die langen Wartezeiten für eine initiale psychotherapeutische Sprechstunde konnte ich durch einen Dringlichkeitscode auf der Überweisung und die Terminvermittlung 116117 abkürzen.
Der vermittelte therapeutische Erstkontakt war dann leider ein Paradebeispiel an neurotischer Übersteigerung der damaligen Pandemie Zeit. Beim ersten Anruf wurde unmissverständlich deutlich gemacht, dass durch mich als Patient ein Frontalangriff auf die Praxis stattfinden würde. Ein unkontrollierbares Corona Verseuchungsrisiko drohte auf die Praxis zuzurollen. Wenn überhaupt, wäre nur ein Telefongespräch möglich. Ich fühlte mich, als wenn ich winzig und klein, mit Pest und Cholera, flehend an der hochgezogenen Zugbrücke vor einer riesigen Festung stehen würde. Hinter dem massiven Burgtor höre ich eine keifende Stimme,- ich solle verschwinden mit all meinen Seuchen. Und das tat ich auch und erhielt über die 116117 problemlos einen neuen Kontakt vermittelt.
Dieses erfreulichere Erstgespräch blühte vor mir auf, wie eine bunte Frühlingswiese, obwohl der Winter in meinem ersten Krankheitsjahr gerade begonnen hatte. Ich durfte die Maske absetzen, bei der Zusicherung das ich getestet war. Der direkte menschliche Kontakt war hier wichtiger als alle damals üblichen Ansteckungssorgen. Zum ersten Mal blätterte ich in voller Bandbreite, noch ziemlich konfus alle meine Symptome vor jemandem aus, der zuhörte und nicht gleich wegwischte oder leugnete. Post-Covid wurde im Gespräch als Möglichkeit angesprochen. Aber … das Formular für die Aufnahme der nun folgenden Akuttherapie enthielt die Empfehlung für eine Rehabilitationsmaßnahme,- und dort tauchte es wieder auf,- Psychosomatik. In Klammer() zwar und mit einer verbalen Erläuterung der Therapeutin. Psychosomatik sei die einzige relevante Reha Richtung, die man beantragen könnte. Eine andere Option gäbe es nicht.
Da war sie wieder, eine dieser Schubladen. Für mich waren das jedoch weiterhin nur Begriffe, die mir egal waren, solange mir geholfen werden konnte. Doch später wird sich diese Schublade noch verklemmen, und wird kaum noch zu öffnen sein.
Wie es weiter geht, hier bald auf Etappe 5 …





Bleibt Gesund
fuer Euren ganz persoenlichen „Walk on Trails“
Karin & Dirk




Wir als Wanderer und Wanderinnen oder Läufer und Läuferinnen mögen es, manches mal uns auf der wilden Seite des Lebens – walk on the wild side zu fühlen. Dazu lieben wir die Natur und die immer seltener werdende Wildnis, zumindest als Kulisse für unsere Leidenschaft, die Bewegung unter freiem Himmel auf zwei Füßen.
Dabei gerät bei den Bildern der Landschaften die wir durchwandern oder laufen, das Leben hinter dem Cover,- manchmal ein wenig in den Hintergrund.
Aus diesem Grund versuchen wir von walkontrails bei jeder der Touren auf jeweils eine Spezies der Flora und Fauna zu schauen die im jeweiligen Naturraum speziell, prägend, wichtig oder auch gefährdet ist.
Vielleicht regt dies dazu an vor oder nach einer Tour ein Bestimmungsbuch (oder App) zur Hand zu nehmen, den Blick vom Wanderweg oder der berauschenden Aussicht umzulenken und das ein oder andere Mal auf die Natur Links und Rechts des Weges oder Wurzelpfades zu schauen, ihre Schönheit und Ihre Wunder zu bestaunen, und der Natur Achtsamkeit, Interesse, Rücksicht und unseren Respekt zu schenken.
Respect Nature
Fauna: Die Tour ist dieses Mal keinem einzelnen Tier gewidmet. Da wir auf dem Klangpfad unterwegs sind, gilt die Widmung einem interessanten Phänomen. Tiere können Geräusche auslösen, auf die Pflanzen reagieren. So haben israelische Forscher nachgewiesen, dass das summende Geräusch, also die Schallwellen des Flügelschlags von Bienen, Blumen dazu anregen kann, mehr Nektar zu produzieren. Potentielle Bestäuber werden somit verstärkt angelockt. Auch die Kaugeräusche von Raupen, regen z.B. die Acker-Schmalwand an, eine chemische Abwehrreaktionen zu starten. [1]
Flora: Die Tour ist auch bei der Flora diese Mal keiner einzelnen Pflanze gewidmet. Die Widmung gilt dem Klangphänomen, das Pflanzen ihren Zustand mit Tönen und Geräuschen äußern können. Diese Geräusche finden in dem vom Menschen nicht hörbaren Ultraschall Bereich statt. In einer Untersuchung mit Tomaten- und Tabakpflanzen wurde herausgefunden, dass sie unterschiedliche Klicklaute erzeugen, je nach dem ob es ihnen gut geht, sie unter Trockenstress leiden oder verletzt sind. [2]
Ob Pflanzen untereinander auf diese Signale reagieren können, oder Tiere sie wahrnehmen und darauf Ihr Verhalten ändern, ist Gegenstand weiterer Untersuchungen. [3]
Wir als Wanderer und Wanderinnen oder Läufer und Läuferinnen mögen es, manches mal uns auf der wilden Seite des Lebens – walk on the wild side zu fühlen. Dazu lieben wir die Natur und die immer seltener werdende Wildnis, zumindest als Kulisse für unsere Leidenschaft, die Bewegung unter freiem Himmel auf zwei Füßen.
Dabei gerät bei den Bildern der Landschaften die wir durchwandern oder laufen, das Leben hinter dem Cover,- manchmal ein wenig in den Hintergrund.
Aus diesem Grund versuchen wir von walkontrails bei jeder der Touren auf jeweils eine Spezies der Flora und Fauna zu schauen die im jeweiligen Naturraum speziell, prägend, wichtig oder auch gefährdet ist.
Vielleicht regt dies dazu an vor oder nach einer Tour ein Bestimmungsbuch (oder App) zur Hand zu nehmen, den Blick vom Wanderweg oder der berauschenden Aussicht umzulenken und das ein oder andere Mal auf die Natur Links und Rechts des Weges oder Wurzelpfades zu schauen, ihre Schönheit und Ihre Wunder zu bestaunen, und der Natur Achtsamkeit, Interesse, Rücksicht und unseren Respekt zu schenken.
Respect Nature
Fauna: Die Tour ist der Fledermaus gewidmet. Und damit nicht einer speziellen Art. In den Ofenkaulen, einem FFH Schutzgebiet und Bodendenkmal, kommen vom Bonner Arbeitskreis für Fledermausschutz nachgewiesen, 8 Fledermausarten vor: Großes Mausohr, Bechsteinfledermaus, Fransenfledermaus, Wimperfledermaus, Große Bartfledermaus, Kleine Bartfledermaus, Wasserfledermaus, Teichfledermaus und Braunes Langohr. Alle Fledermausarten stehen unter strengem Schutz. Daher ist es wichtig, dass wir auf unseren Wegen das gesperrte Gebiet der Ofenkaulen respektieren. Wer mehr über die Fledermaus lernen möchte und sie vielleicht auch einmal live erleben möchte, für den sind die Termine der Batnight bestimmt etwas.
Flora: Die Tour ist dem Kleinen (oder Kleinblütigen) Springkraut gewidmet. Es war in verschiedenen Bereichen der Buchenwälder unübersehbar. Ausgedehnte Flächen in der Krautschicht wurden dominiert von dieser einjährigen giftigen Pflanze, die von Juni bis September kleine gelbe Blüten trägt. Ursprünglich in Sibirien und der Mongolei beheimatet, ist die Pflanze bei uns als Neophyt im 19 Jhr. aus Botanischen Gärten ausgewildert. Dieser Art wirkt sich jedoch nicht negativ auf die heimischen Arten aus, wie dies bei vielen anderen invasiven Arten der Fall ist. Die Einschätzung aus Fachkreisen weist darauf hin, dass bisher ungenutzte ökologische Nischen genutzt werden und die Pflanze mittlerweile eine Grundlage z.B. für heimische Blütenbesucher bildet.
Wir als Wanderer und Wanderinnen oder Läufer und Läuferinnen mögen es, manches mal uns auf der wilden Seite des Lebens – walk on the wild side zu fühlen. Dazu lieben wir die Natur und die immer seltener werdende Wildnis, zumindest als Kulisse für unsere Leidenschaft, die Bewegung unter freiem Himmel auf zwei Füßen.
Dabei gerät bei den Bildern der Landschaften die wir durchwandern oder laufen, das Leben hinter dem Cover,- manchmal ein wenig in den Hintergrund.
Aus diesem Grund versuchen wir von walkontrails bei jeder der Touren auf jeweils eine Spezies der Flora und Fauna zu schauen die im jeweiligen Naturraum speziell, prägend, wichtig oder auch gefährdet ist.
Vielleicht regt dies dazu an vor oder nach einer Tour ein Bestimmungsbuch (oder App) zur Hand zu nehmen, den Blick vom Wanderweg oder der berauschenden Aussicht umzulenken und das ein oder andere Mal auf die Natur Links und Rechts des Weges oder Wurzelpfades zu schauen, ihre Schönheit und Ihre Wunder zu bestaunen, und der Natur Achtsamkeit, Interesse, Rücksicht und unseren Respekt zu schenken.
Respect Nature
Fauna: Die Tour ist dem Alpensteinbock gewidmet. Der Steinbock ziert das Wappen von Mittelberg am Fuße des Wildentals. Wohl aufgrund seines Mythos wurde er stark gejagt und war Anfang des 19 Jhr. beinahe komplett ausgerottet. In der Nähe, am Elfer und Zwölfer, wurde der Steinbock in den 60er Jahren dann wieder ausgewildert, und hat sich in der Region langsam wieder verbreitet. Wenn das alles kein gutes Omen ist, dachten wir und haben auf eine Sichtung in den Bergen gehofft.
Am Ende hatten wir dieses Mal kein Glück, aber dennoch besteht eine gute Chance in dieser Region in Höhen ab 1800 m den Steinbock zu sichten.
Flora: Die Tour ist der Weißen Silberwurz gewidmet. Dieses weißblütige kleine Rosengewächs ist eine Art Wahrzeichen der Alpen. Am Ende der letzten Eiszeit ist sie fossil verbreitet nachweisbar, so dass eine ganze geologische Epoche nach Ihr benannt wurde (Dryas oder Silberwurzzeit). Heute ist sie an Ihren Standorten ein Relikt dieser eiszeitlichen Phase. Die Silberwurz kann bis zu 100 Jahre alt werden, und ist in den Alpen nicht gefährdet. Als arktisch-alpine Pflanze ist sie aber auf diese klimatischen Bedingungen angewiesen, die sich durch die Klimaveränderungen in rasantem Wandel befinden.
Wir als Wanderer und Wanderinnen oder Läufer und Läuferinnen mögen es, manches mal uns auf der wilden Seite des Lebens – walk on the wild side zu fühlen. Dazu lieben wir die Natur und die immer seltener werdende Wildnis, zumindest als Kulisse für unsere Leidenschaft, die Bewegung unter freiem Himmel auf zwei Füßen.
Dabei gerät bei den Bildern der Landschaften die wir durchwandern oder laufen, das Leben hinter dem Cover,- manchmal ein wenig in den Hintergrund.
Aus diesem Grund versuchen wir von walkontrails bei jeder der Touren auf jeweils eine Spezies der Flora und Fauna zu schauen die im jeweiligen Naturraum speziell, prägend, wichtig oder auch gefährdet ist.
Vielleicht regt dies dazu an vor oder nach einer Tour ein Bestimmungsbuch (oder App) zur Hand zu nehmen, den Blick vom Wanderweg oder der berauschenden Aussicht umzulenken und das ein oder andere Mal auf die Natur Links und Rechts des Weges oder Wurzelpfades zu schauen, ihre Schönheit und Ihre Wunder zu bestaunen, und der Natur Achtsamkeit, Interesse, Rücksicht und unseren Respekt zu schenken.
Respect Nature
Fauna: Die Tour ist dem Alpenmurmeltier gewidmet. Es ist nicht selten, dass man oberhalb der Baumgrenze, auf Alpenwiesen an Südhängen, den kleinen pelzigen Geschöpfen begegnet. Meist sieht man sie jedoch nicht zuerst. Ein gellendes Pfeifen zeigt an, dass der wandernde Eindringling von der Murmeltierpopulation zuerst entdeckt wurde. Als Wesen die aus der Eiszeit kommen, sind die Murmeltiere auf die kühlen Höhen angewiesen um nicht zu überhitzen. Sie sind wie andere Alpenbewohner der Höhe, die auf Kälte und Schnee angewiesen sind, durch den Klimawandel gefährdet. So verbringen Sie nicht nur ihren Winterschlaf in Ihren Höhlen, sondern auch einen Großteil warmer Tage. Ansonsten machen Sie sich über die Gräser, Kräuter und Blüten der Alpenwiesen her, um zu Winterbeginn genug Fettreserven für ihren langen Winterschlaf angesammelt zu haben.
Das Alpenmurmeltier ist in seinem Lebensraum noch häufig anzutreffen, steht aber ganzjährig unter Schutz.(https://www.deutschlands-natur.de/tierarten/saeugetiere/alpenmurmeltier/)
Flora: Die Tour ist dem Clusius-Enzian gewidmet. Die unglaublich intensiv tief violette, recht große aufrechte Blüte, fast ohne Stengel, hat unseren Weg auf der Höhe bei 2000 m begleitet. Dieser Enzian ist die Vorzeige Art seiner Gattung, und wird oft zur Bebilderung typischer Alpenblumen verwendet. Die Blüte passt sich den Gegebenheiten an, sie schließt sich bei Kälte und kann sich bei Regen sogar schützend auf den Boden legen. Alle Enzian Arten stehen in Deutschland und Österreich unter Naturschutz. (https://www.floraweb.de/xsql/artenhome.xsql?suchnr=27664&)
Wir als Wanderer und Wanderinnen oder Läufer und Läuferinnen mögen es, manches mal uns auf der wilden Seite des Lebens – walk on the wild side zu fühlen. Dazu lieben wir die Natur und die immer seltener werdende Wildnis, zumindest als Kulisse für unsere Leidenschaft, die Bewegung unter freiem Himmel auf zwei Füßen.
Dabei gerät bei den Bildern der Landschaften die wir durchwandern oder laufen, das Leben hinter dem Cover,- manchmal ein wenig in den Hintergrund.
Aus diesem Grund versuchen wir von walkontrails bei jeder der Touren auf jeweils eine Spezies der Flora und Fauna zu schauen die im jeweiligen Naturraum speziell, prägend, wichtig oder auch gefährdet ist.
Vielleicht regt dies dazu an vor oder nach einer Tour ein Bestimmungsbuch (oder App) zur Hand zu nehmen, den Blick vom Wanderweg oder der berauschenden Aussicht umzulenken und das ein oder andere Mal auf die Natur Links und Rechts des Weges oder Wurzelpfades zu schauen, ihre Schönheit und Ihre Wunder zu bestaunen, und der Natur Achtsamkeit, Interesse, Rücksicht und unseren Respekt zu schenken.
Respect Nature
Fauna: Die Tour ist dem Sanderling gewidmet. Der Sanderling ist eine kleine Strandläufer Art, die an der Nordsee überwintert, wenn die Vögel nicht bis Afrika durchfliegen. Zum Brüten im Sommer zieht es Sie dann in arktische Regionen.
Der kleine Vogel ist nicht gefährdet, begleitet aber fast jeden Spaziergang an der Wasserkante der Nordsee im Winterhalbjahr.
Jede heranrollende Welle verursacht eine lustige Choreographie, bei der der Sanderling mit irrsinnig schnell wirbelnden Beinen vor der Welle wegläuft. Zieht sich die Welle zurück, rennen die Vögel wieder an die Wasserkante zurück, um kleine Krebstiere zu fressen, die vom zurückfließenden Wasser aufgespült werden. Die nächste Welle,- und der Tanz beginnt von neuem.
Flora: Die Tour ist der Strandgrasnelke gewidmet. Die rosa violetten Blüten haben unseren Weg durch die Dünen, als beinahe einziger Farbtupfer, bereichert. Andere Blütenfarben zeigten sich durch das kalte Frühjahr noch nicht so üppig.
Die Strandgrasnelke, die den nährstoffarmen Boden der Dünen liebt und auch mit hohem Salzgehalt umgehen kann, kommt an den Nordseeküsten häufig vor. In Deutschland, mit bundesweitem Focus, ist sie jedoch als gefährdet eingestuft und steht unter Naturschutz.